MUMMENSCHANZ
Schwarze Komödie, ca. 95 Min. Status: Projektentwicklung Drehbuch: Ralf StadlerChristoph SteinauInhalt
Faschingsdienstag in Süddeutschland. Der Musiker LEONARD ist auf dem Heimweg nach Berlin, als er sich in der nächtlichen schwäbischen Provinz verfährt. Es kommt zu einem folgenschweren Unfall: Der Musiker kollidiert mit einem Leichenwagen und eine nackte Leiche fällt von der Ladefläche genau auf Leonards Motorhaube. Während der Leichenwagen unbeirrt weiterfährt, bleibt Leonard samt Leiche auf einer einsamen Landstraße zurück und kann der Polizei am Telefon nicht einmal sagen, wo genau er sich befindet. Er muss einen anderen Weg finden, die Leiche loszuwerden. Dabei legt er sich nicht nur mit der Landbevölkerung an, sondern gerät auch noch ins Fadenkreuz eines mysteriösen Serienkillers, der hier sein Unwesen treibt.
Frisch aus der psychiatrischen Landesklinik entflohen, nimmt der Killer jeweils die Identität seiner Opfer an und schlüpft im jecken Faschingstreiben damit immer wieder durch die Maschen seiner Verfolger. Es könnte jeder sein. Zum Beispiel ein Polizist, ein Bauer, ein Tankwart… oder der freundliche Anhalter Max, der sich etwas sonderbar verhält.
MAX will zu einer Grillhütte im Wald. Party machen. Per Anhalter reist er von Stuttgart in sein schwäbisches Heimatdorf. Gott sei Dank kommt ein Musiker auf Durchreise vorbei und nimmt ihn ein Stück mit. Schließlich warten auf der Party schon alle auf Max und seine selbst gebackenen Seelen mit ganz spezieller Rezeptur. Und außerdem läut da draußen ja dieser irre Serienkiller frei herum, vor dem man nirgendwo sicher sein kann. Es könnte jeder sein. Zum Beispiel ein Polizist, ein Straßenarbeiter, maskierte Männer… oder sogar der freundliche Musiker Leonard, der sich etwas sonderbar verhält.
Gefangen im Labyrinth der nächtlichen Landstraßen, irgendwo zwischen Hexen, Dämonen, wunderlichen Polizisten und einer anhänglichen Leiche, verschwimmen die Grenzen von Wahnsinn und Realität – denn schließlich herrscht Fasnacht, und noch ist die letzte Maske nicht gefallen.
Credits
STAB
Produzenten: Esther Friedrich, Alex Weimer
Regie: Ralf Stadler
Drehbuch: Ralf Stadler, Christoph Steinau
nach einer Kurzgeschichte von: Ralf Stadler
GEFÖRDERT VON
Medienboard Berlin-Brandenburg (Projektentwicklung)
